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Wie aus Hilfe Zukunft wird

10 Jahre Bündnis "Niedersachsen packt an"

Bundespräsident a. D. Joachim Gauck im Gespräch mit Iryna(links) und Olena Gorodyska
Bundespräsident a. D. Joachim Gauck im Gespräch mit Iryna(links) und Olena Gorodyska

Ein Gespräch am Rande der Konferenz „10 Jahre Bündnis Niedersachsen packt an“ zeigt, worauf es bei Integration wirklich ankommt: auf Menschen, die handeln, und Strukturen, die es ermöglichen.

Im Mittelpunkt: Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, Bundespräsident a. D. Joachim Gauck und engagierte Akteure des Landes Niedersachsen sowie unseres Diakonieverbandes Hannover-Land.

Es sind diese Begegnungen, die weit über den offiziellen Teil einer Konferenz hinauswirken. Momente, in denen Politik auf gelebte Realität trifft. So ein Moment war das Gespräch zwischen Minister Olaf Lies und einer kleinen Delegation des Diakonieverbands Hannover-Land.

An seiner Seite: Olena Gorodyska, die als Ehrenamtskoordinatorin in Neustadt und Ronnenberg die Fäden der Hilfe zusammenhält. Daneben Iryna, eine von vielen ehrenamtlichen Helferinnen, die ihre Zeit und ihr Herz investieren. Und schließlich Jinan, dessen Geschichte eindrucksvoll beweist, was aus dieser Hilfe erwachsen kann. Er ist heute ein erfolgreicher Unternehmer, und ehemaliger Ratsuchender der Migrationsberatung.

Ihre Geschichten sind stellvertretend für die Arbeit, die der Migrationsfachdienst des Diakonieverbands seit über einem Jahrzehnt leistet: professionelle Beratung, menschliche Begleitung und die Schaffung von Angeboten, die Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund ein echtes Ankommen ermöglichen.

Mut zum Handeln statt gelähmter Furcht

 Als im Jahr 2015 die erste große Fluchtbewegung des 21. Jahrhunderts Deutschland erreichte, war die Lage komplex. Während vielerorts noch die Furcht vor dem Unbekannten lähmte oder die typisch deutsche Neigung zu „gediegenem Verdruss“ die Debatten prägte, zeigte die Diakonie eine andere Haltung: die Fähigkeit, sofort und beherzt anzupacken. Diese proaktive Kultur, die Probleme nicht nur verwaltet, sondern Lösungen gestaltet, ist bis heute ein Markenzeichen. Die Projekte des Diakonieverbands Hannover-Land, wie die gezielte Unterstützung für geflüchtete Frauen im Projekt „Frauen & Flucht“ oder die internationalen Treffpunkte des „HOPE“-Projekts, sind leuchtende Beispiele für diese Haltung.

Ein starkes Bündnis für ein starkes Land

Das Gespräch fand nicht zufällig im Rahmen des Jubiläums von „Niedersachsen packt an“ statt. Dieses Bündnis, 2015 von der Landesregierung, den Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmerverbänden ins Leben gerufen, ist die landesweite Antwort auf die Herausforderungen der Migration. Sein Ziel war von Anfang an klar: den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, eine positive Haltung zur Integration zu fördern und klar Stellung gegen Ausgrenzung zu beziehen.

Die Arbeit des Diakonieverbands ist die gelebte Praxis dieses Bündnisses. Die Koordinatorinnen wie Olena Gorodyska, die Ehrenamtlichen wie Iryna und die Erfolgsgeschichten von Menschen wie Jinan sind der Beweis, dass das Konzept „Niedersachsen packt an“ Früchte trägt. Sie zeigen, dass Integration kein abstraktes politisches Ziel ist, sondern das Ergebnis von Mut, Engagement und der festen Überzeugung, dass ein solidarisches Miteinander die einzige zukunftsfähige Antwort ist. Das Gespräch mit Minister Lies war somit mehr als nur ein Austausch - es war die Bestätigung eines gemeinsamen Weges, den Niedersachsen auch in Zukunft weitergehen wird.

Spendenkonto

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Empfänger: Kirchenamt Ronnenberg
IBAN: DE26 5206 0410 0000 0063 27
BIC: GENODEF1EK1 (Evangelische Bank)
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Geschäftsführung: Jörg Engmann / Sandra Heuer

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